Realitätsnahe Heißausbildung für die Atemschutzgeräteträger der FF Spitz
Im Zeitraum vom 26. Oktober bis 1. November 2026 nahmen insgesamt fünf Atemschutztrupps der Freiwilligen Feuerwehr Spitz an der Heißausbildung AT40 in der mobilen Heißausbildungsanlage in Trandorf teil.
Der Brandsimulationscontainer bietet die Möglichkeit, Brandeinsätze unter möglichst realistischen und gleichzeitig kontrollierten Bedingungen zu trainieren. Hohe Temperaturen, Rauch und eingeschränkte Sicht stellen dabei besondere Herausforderungen an die Atemschutzgeräteträger.
Nach einer Sicherheitsbelehrung begann die Ausbildung mit einem Strahlrohrtraining. Dabei wurden das richtige Öffnen einer Brandraumtür sowie die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und die Handhabung eines Hohlstrahlrohres wiederholt und praktisch geübt.
Anschließend folgte eine Wärmegewöhnung, um die Teilnehmer auf die hohen Temperaturen im Brandsimulationscontainer vorzubereiten.
Beim darauffolgenden Übungsdurchgang wurden die Atemschutztrupps durchgehend von einem Trainer begleitet. Nach dem Vorbereiten der Schlauchreserve und dem fachgerechten Öffnen der Zugangstür erfolgte der Innenangriff. Im Container wurden mehrere Brandstellen simuliert, wobei die Teilnehmer insbesondere die Entwicklung von Hitze und Rauch unmittelbar erleben konnten.
Im Mittelpunkt standen das richtige taktische Vorgehen, die Kommunikation innerhalb des Trupps sowie das sichere Arbeiten unter hoher Wärmebelastung.
Nach jedem Durchgang erfolgte eine gemeinsame Nachbesprechung mit dem Trainer. Dabei wurden die einzelnen Abläufe analysiert und mögliche Verbesserungen besprochen.
Die Heißausbildung ist ein wichtiger Bestandteil der Atemschutzausbildung. Sie ermöglicht es den Einsatzkräften, die Gefahren eines Brandeinsatzes in einem sicheren und kontrollierten Umfeld kennenzulernen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und damit die Sicherheit im Ernstfall weiter zu erhöhen.
PRESSEFOTOS
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